Was für ein Bodenbelag bei Fußbodenheizung?

Eine Fußbodenheizung beschert den Bewohnern angenehme Wärme und Behaglichkeit, besonders im Winter ist die Fußwärme unschlagbar. Mittlerweile ist eine Fußbodenheizung auch kein Luxus mehr, sondern eine sinnvolle Investition. Durch das Wegfallen der Heizkörper sind Sie flexibler bei der Gestaltung des Innenraums und haben mehr freie Wände für Möbel.

Eine Fußbodenheizung erzeugt eine angenehme Wärme, so haben Sie immer warme Füße und einen kühlen Kopf. Durch dieses Prinzip ist es möglich mit geringeren Temperaturen zu arbeiten und dadurch Energie zu sparen. Moderne Fußbodenheizungen sind mit allen möglichen Bodenbelägen kombinierbar, es gibt jedoch Materialien die sich besser eignen als andere.

Wärmeleitfähigkeit ist entscheidend für die Wahl des Bodenbelags

WashedGrid (1) Wichtig beim Einbau einer Fußbodenheizung ist die Wärmeleitfähigkeit des Fußbodens und die Dicke des Materials. Dabei teilt man den Durchmesser durch die Wärmeleitfähigkeit und berechnet so den Wärmedurchlasswiderstand. Durch alle Schichten des Bodenbelags hindurch sollte dieser nicht höher als 0,15 sein. Je nachdem ob Bodenbeläge wie Fliesen, Parkett oder Kork schwimmend oder verklebt verlegt wurden, müssen Sie bei schwimmend verlegten Fußböden mit Fußbodenheizung mit einer etwas trägeren Heizung rechnen.
Auch Teppich ist auf einer Fußbodenheizung möglich, jedoch nimmt die Wärmeleitfähigkeit mit zunehmender Dicke des Teppichs immer mehr ab. Ein flauschiger, dicker Teppich ist daher eher weniger geeignet.

Besonders empfehlenswert: Fliesen und Natursteine

Vogue_06 (1)Mit Fliesen oder Natursteinboden bekommt man schnellen und gleichmäßigen Wärmeübergang durch den Bodenbelag. Dadurch entstehen auch nur geringe Energiekosten. Die Fliesen speichern zudem die Wärme und geben sie kontinuierlich an die Umgebung ab. Gut geeignet sind Kalkstein, Sandstein oder Marmor. Der Hauptnachteil von Fliesen, dass sie immer fußkalt sind, wird somit ausgeglichen. Gerade in Bad und Küche hat man dadurch einen leicht zu reinigenden Fußbodenbelag, der kein Problem mit Feuchtigkeit hat und durch die Fußbodenheizung auch an nackten Füßen immer angenehm warm ist.

 

Parkett, Laminat, Kork und Holzdielen

Vivienne_M02Parkett ist bestens für das Verlegen einer Fußbodenheizung geeignet. Hier sollte man jedoch auf die richtige Holzsorte achten. Nicht nur der Wärmedurchlasswiderstand ist unterschiedlich, sondern auch die Ausdehnung bei Wärme. Besonders weiche Holzsorten wie Buche und Ahorn dehnen sich stärker aus. Ist das Parkett komplett verklebt, entstehen dadurch größere Fugen. Es empfiehlt sich daher eher kleine Parkettstäbe auszuwählen.

Laminat ist zwar weniger lange haltbar, jedoch wasserfest und temperaturresistent. Laminat verlegt sich schnell und einfach und wird oft schon mit Trittschalldämmung und fertig behandelter Oberfläche geliefert. Genauso wie Holzdielen und Korkböden haben auch Parkett und Laminat einen relativ hohen Wärmedurchlasswiderstand, der dazu führt, dass die Fußbodenheizung mehr arbeiten muss. Buche und Eiche leiten von allen Holzsorten noch am besten. Auch PVC-Böden sind teilweise für eine Fußbodenheizung nutzbar, hier muss dies jedoch in jedem Fall explizit gekennzeichnet sein.

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